Inhalt und Ablauf

Geoinformatik und Geophysik sind naturwissenschaftliche Studienfächer, die den mathematisch-physikalischen Zweig der Erdwissenschaften repräsentieren. Das Studium ist auf das Profil der Forschung in Freiberg abgestimmt und verbindet eine geowissenschaftlich ausgerichtete Informatik mit einer auf Comuptersimulation ausgerichteten Geophysik. Die Ausbildung ist einem zweistufigen System organisiert. Zuerst erlernen die Studenten in einem Bachelorstudiengang „Geoinformatik und Geophysik“ Konzepte und Arbeitsweisen der Mathematik, Physik, Informatik und Geowissenschaften sowie grundlegende Methoden der geophysikalischen Erkundung und geoinformatischen Datenverarbeitung. Die Lehre ist dreigeteilt: In Vorlesungen werden die theoretischen Grundlagen eines Fachgebiets vermittelt. In Übungen werden diese an Beispielaufgaben angewendet und in Praktika wird  ihr berufsnaher Einsatz  geprobt. Nach dem Bachelor spaltet sich der Studiengang in zwei separate Studiengänge "Master Geoinformatik" und „Master Geophysik“ auf. Diese sind so angelegt, dass sie unmittelbar auf das Bachelorprogramm aufbauen, aber auch einen Quereinstieg für Studenten von anderen Unis ermöglichen. 

 

 

Wer ist geeignet?

Geeignet bist Du, wenn Du Dich für Physik, Mathematik und Computer interessierst. Die formale Zulassungsvoraussetzung für das Bachelorstudium ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Wer ein Masterstudium aufnehmen möchte, muss einen Abschluss in einem geeigneten Bachelorstudium vorweisen.

Häufig werden wir von Schülern gefragt, ob man in den Fächern Mathe, Physik und Informatik einen Leistungskurs belegt haben muss. Nein, das ist nicht nötig. Die Lehrenden an der TU Freiberg versuchen, den Abiturienten einen fließenden Übergang von der Schulmathematik zur wissenschaftlichen Mathematik anzubieten.

Deshalb gibt es in der Orientierungswoche vor dem Semesterbeginn einen Intensivkurs Mathematik, der allen Studienanfängern offen steht. Auch in den Fächern Informatik und Physik wird ein verständlicher Einstieg vermittelt. 

Viel wichtiger als der Leistungskurs ist Dein Wille, kontinuierlich zu arbeiten, auch bei schwierigen Lerninhalten durchzuhalten und bei Misserfolgen wieder neu zu beginnen. Wenn Du für Dein Studienfach engagiert und begeistert bist, bist Du wirklich gut geeignet!

Geophysikalisches Feldpraktikum.

Studieren in Freiberg

Die TU Freiberg ist die älteste Bergakademie der Welt und eines der wichtigsten Zentren der Geowissenschaften und Geoindustrie in Deutschland. Hier findest Du zahlreiche Geowissenschaften und Ingenieurwissenschaften wie Geologie, Mineralogie, Geoökologie, Geotechnik und Bergbau, die miteinander kooperieren und interagieren. Die jahrhundertealte wissenschaftliche Tradition der Bergakademie trifft dabei zukunftsorientierte Technologien der Rohstoffindustrie. 

In Freiberg konzentrieren sich auch zahlreiche Unternehmen der Geobranche, so dass die TU Bergakademie Freiberg enge Kontakte zur lokalen Wirtschaft unterhält. Zu den Besonderheiten des Geostandorts Freiberg zählen das Lehr- und Besucherbergwerk und die weltgrößte Mineraliensammlung.

Beim Fachschaftsabend
Seismogramm unbearbeiteter Felddaten
Übung im PC-Pool
Panoramablick bei der Feldarbeit

Physik und Informatik kannst du in vielen Orten Deutschlands studieren. Was spricht dafür nach Freiberg zu kommen?

  • Die Kombination aus Geophysik und Geoinformatik ist einmalig und an das Forschungsprofil des Freiberger Instituts für Geophysik und Geoinformatik  angepasst

  • Das Studium umfasst eine solide klassische Grundausbildung mit geowissenschaftlich angewandten Vertiefungsrichtungen

  • Praxisnahe Abschlussarbeiten oft in Kooperation mit Firmen oder Landesämtern

  • Effiziente und gut abgestimmte Stundenpläne

  • Außergewöhnlich gutes Betreuerverhältnis

  • Optimale Größe der Übungsgruppen

  • Die Professoren kennen die Studenten noch persönlich

  • Die Möglichkeit, sich frühzeitig an Forschungsprojekten des Instituts zu beteiligen

  • Kurze Wege, ca. 80%  aller Lehrräume, Wohnheime, Mensa und Bibliothek befinden sich auf dem Campus